Cellulite und Fasten – Was kann man tun?

Ein stets aktuelles Thema, nicht nur zu Beginn der (hoffentlich) schönen Sommermonate und der Badesaison, ist die so genannte Cellulite und zahllose Produkte gegen die unschöne »Orangenhaut« schmücken gemeinsam mit Abnehmcremes, Diätpulvern und Selbstbräunern oder Sonnencremes die Auslagen der Apotheken und Drogerien.

Unsummen werden ausgegeben um gegen die hässlichen Dellen vorzugehen, sobald der Kneiftest am Oberschenkel eine davon überzeugt hat, dass sie nun selbst zu den Opfern gehört, und dies ungeachtet der ständigen Mahnungen der Stiftung Warentest, dass vom Verkauf dieser Produkte ausschließlich der Hersteller profitiert. Das Gleiche gilt für verschiedene elektrische Geräte – deren Einsatz oftmals sogar Schmerzen verursacht und die überdies für stark übergewichtige Frauen völlig ungeeignet sind – welche der Orangenhaut zu Leibe rücken sollen. Zwar erscheint die Haut bei regelmäßiger Anwendung oftmals glatter, doch lässt sich dieser Effekt auch durch die Anwendung einer stinknormalen Körperlotion erzielen. Und noch ein aufschlussreiches Detail: In zahlreichen Testreihen erzielten die Placebo-Cremes bessere Noten als die »echten« Anti-Cellulitis-Cremes…

Die lästige Orangenhaut, von der aus bestimmten Gründen fast ausschließlich Frauen betroffen sind, wird also als zwar gravierendes, aber keineswegs medizinisches sondern ästhetisches Problem wahrgenommen. Das ist verständlich, jedoch nicht ganz richtig. Zwar ist die Cellulitis keine Erkrankung, doch macht sie sichtbar, dass der Körper überlastet ist und über kurz oder lang bestimmte Erkrankungen hervorbringen muss, wenn bestimmten Mißständen kein Einhalt geboten wird. Der Cellulitis kommt somit das Verdienst zu, den oftmals jahrzehntelangen und verzweifelten Kampf des Körpers gegen ein ständiges »Zuviel« im Körper sichtbar zu machen. Dass dies in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird, liegt daran, dass ein Großteil der Schulmediziner immer noch den Begriff der Schlackenbildung im Körper abstreitet. Da wird mit faszinierender Hartnäckigkeit behauptet es gäbe keine Ablagerungsprodukte im Körper, da der gesunde Körper im Idealfall alles, was er nicht braucht, ausscheidet.

Das mag sogar stimmen, doch wenn man gemütlich in einem Straßencafé sitzt und die Passanten beobachtet die vorbeiflanieren, wird man schnell feststellen, dass dieser »ideale« Mensch oder »ideale« Körper, der rundum gut ernährt ist und sich wohlfühlt, ausreichend Bewegung hat, vor Vitalität und Spannkraft nur so strotzt, alltäglich optimal mit allem versorgt ist was er braucht, dabei noch einen positiven, fröhlichen, lebensbejahenden »Besitzer« hat und der somit problemlos und ganz nebenbei alle überflüssigen Stoffe und Stoffwechselprodukte mühelos ausscheidet, eher eine theoretische Konstruktion ist und in der Realität ungefähr so leicht zu finden wie die Nadel im Heuhaufen. Dass die Schulmediziner dennoch die Existenz von Schlacken oder Restmüll im Körper bestreiten, grenzt schon an Ironie, denn ein Großteil der Patienten in ihren Wartezimmern ist genau wegen diesem ständigen Zuviel an Nahrung (meistens auch noch in schlechter Qualität), bei ihnen in Behandlung (zum Beispiel Gefäßverfettung = Arteriosklerose, erhöhte Cholesterinwerte und zu hoher Blutdruck, Fettleber, Herzverfettung, Arterienverkalkung, Nierensteine, Gicht, Rheuma, von Übergewicht und Fettsucht gar nicht zu reden, kurz: ein Großteil unserer Zivilisationskrankheiten.) Diese Patienten bilden das unüberschaubare Heer der chronisch Kranken, bei denen immer nur an einem Symptom herumgefummelt wird, auf dass der Körper es baldmöglichst durch ein anderes ersetzt.

Abgelagert werden also im Körper Stoffe wie Harnsäure, Stärketeilchen, Zucker-Eiweiß-Verbindungen, Cholesterin, kurz: alle Stoffwechselzwischen- oder -endprodukte, die der Körper wegen Überlastung (=Überfütterung) bei gleichzeitig schlechter Vitalstoffversorgung und oftmals auch Sauerstoffmangel im Körper, welche hervorgerufen wird durch Bewegungsmangel, nicht mehr ausscheiden kann.

Er lagert also an den Zellmembranen zahlreicher Organe zwischen, wobei aus dieser »Zwischenlagerung« mangels Alternativen oftmals eine Endlagerung wird – eine Problematik, die uns aus anderen Bereichen hinlänglich bekannt ist…

Doch von der Politik zurück zu unserer Cellulitis: Diese ist ein besonders gutes Beispiel für die zunehmende Verschlackung des Körpers. Hier werden unnütze Stoffe ins Bindegewebe eingelagert, so dass das Zellgewebe der Unterhaut aufquillt, teilweise so stark, dass es bei Berührung schmerzt.

Dass hauptsächlich Frauen darunter leiden, und zwar wie jede weiß an Po, Oberschenkeln und Oberarmen sowie den Hüften, liegt daran, dass deren Bindegewebe anders beschaffen ist als das der Männer; es ist weniger stabil und stärker dehnbar.

Eine Laune der Natur? Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit? Nein, eher ein Geschenk, da absolut notwendig in Zeiten der Schwangerschaft. Außerdem verfügt die Frau – ebenfalls aus guten Gründen – über mehr Fettgewebe und Fettzellen in der Unterhaut, die sich dann eben auch weiter ausdehnen können und – im Fall der Cellulitis – mehr Lagermöglichkeit bieten. Füllen sich diese Fettzellen, so verformen sich die Zellwände und die aufgequollenen Zellen drängen durch die Stränge des Bindegewebes durch – und das sieht dann genauso toll aus wie es sich anhört…

Das Problem wird verstärkt durch Östrogen und durch Wasseransammlungen im Gewebe, was wiederum erklärt, weshalb Frauen zu den Hauptopfern gehören. Zudem verlangsamt sich der Stoffwechsel der betroffenen Körperpartien und ein Teufelskreis aus zunehmender Verschlackung und Vergiftung setzt ein. Zudem tragen Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkoholkonsum, die heute so häufige Eiweißmast mit tierischem Eiweiß und der völlig aus dem Ruder laufende Zuckerkonsum von ca. 60 Kilo pro Nase jährlich das ihrige zur Verstärkung des Problems bei. Am schlimmsten leidet das Bindegewebe wenn es zusätzlich – wie bei fast allen von uns mehr oder weniger stark – übersäuert ist.

Das Ganze ist besonders unangenehm für den Körper, da die Speicherkapazität des Bindegewebes eigentlich POSITIV genutzt werden soll. Es ist nämlich optimalerweise so, dass das Bindegewebe als Nährstoffdepot dienen und gleichzeitig Schadstoffe abgeben sollte, jedoch diese Kapazität oftmals durch Unwissenheit und unvernünftiges Verhalten ins Gegenteil verkehrt wird, im Extremfall in eine wahre Mülldeponie. Ein wahrer Teufelskreis aus zunehmender Verschlackung und Übersäuerung bei gleichzeitigem Vitalstoffmangel beginnt.

Sind hingegen genügend Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine im Bindegewebe eingelagert (statt Gifte und Abfallstoffe), so ist es unabhängig vom Alter der betreffenden Person straff und elastisch und kann seine Funktionen erfüllen. Großartigerweise kann unser Körper auch aus dem Gleichgewicht geratene Regulationsprozesse gerne und bereitwillig neu installieren, wenn die nötigen Voraussetzungen dafür geschaffen werden.
Was tun also, um dem vorzubeugen oder Abhilfe zu schaffen?!

Bewegung: Wobei springende Bewegungen für Frauen aufgrund ihrer körperlichen Beschaffenheit grundsätzlich ungeeignet sind. Die elastischen Fasern des weiblichen Bindegewebes werden dabei systematisch überstrapaziert und leiern aus. Erinnern wir uns, dass der weibliche Körper nicht zur Mammutjagd geschaffen wurde. Schwimmen (ideal, da der Wasserdruck zusätzlich wie eine sanfte Lymphdrainage wirkt), Spazierengehen, Tanzen, Fahrradfahren, Tai-Chi, Yoga und viele weitere »sanfte« und dem Körper angenehme Bewegungsarten sind ideal. Selbstkasteiung und sportliche Vorgaben vom Kopf her nach dem Leistungsprinzip sind kontraproduktiv und stressen ihn nur zusätzlich. Wenn Sie die Gesichter von Joggern am Straßenrand beobachten, welche oftmals aussehen als hätten sie ein Messer im Rücken, wissen Sie was gemeint ist…

Gezielte Übungen zum Aufbau von Muskeln und zur Straffung des Bindegewebes können Sie anfordern!

Kein Stress: Klar, das ist leichter gesagt als getan, aber Sie wissen ja, der Weg ist das Ziel…
Wenn Sie ständig unter Strom stehen, erhöhen Sie das Risiko von Wassereinlagerungen und Zunahme des Fettgewebes.

Vermeiden Sie starke Gewichtsschwankungen. Der berühmte Jojo-Effekt ist extremer Stress für den Körper und auch das Bindegewebe kapituliert schließlich vor dem ständigen Hin und Her.
Also: Langsame, kontinuierliche Gewichtsreduzierung, falls nötig, bei gleichzeitiger Veränderung der entsprechenden Lebensumstände und der Denkmuster im Kopf statt Crash-Kuren und Hauruck-Methoden!

Hören Sie auf zu rauchen: Nikotin verengt die Gefäße und behindert die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff. Freie Radikale schädigen zusätzlich die Hautzellen.

Schränken Sie Ihren Salzkonsum ein und benutzen Sie hochwertiges Salz, kein industriell hergestelltes Natriumchlorid.

Genießen Sie die Sonne in vernünftigem Ausmaß: UV-Strahlung im Übermaß schädigt die Fasern des Bindegewebes.

Entsäuern Sie Ihren Körper systematisch: Wir sind fast alle durch falsche Ernährung und ungesunde Lebensweise mehr oder »sauer«. Auch die so unbeliebten Wassereinlagerungen im Körper, die sich unter anderem durch schwere Beine sowie geschwollenen Hände und Füße bemerkbar machen (auch und gerade in der Schwangerschaft) hängen eng mit der Übersäuerung des Körpers zusammen. Es gilt also, der Entmineralisierung des Bindegewebes durch basische Ernährung und basische (Fuß-)bäder entgegenzuwirken, um die anfallenden Säuren zu neutralisieren und auszuleiten.

Fasten Sie regelmäßig: In den Fettdepots abgelagerte Giftstoffe werden gelöst und abtransportiert, eine Tatsache, die den beim Fasten vorübergehend erhöhten Harnsäurespiegel erklärt, der manche Faster zu Unrecht beunruhigt. Dieser zeigt jedoch nur einen Zellumbau an und sinkt knapp eine Woche nach Ende der Fastenkur wieder auf seinen normalen Wert ab.
Während dieser »Müllverbrennung« kommt es traditionell zu den berüchtigten Fastenkrisen, die wir beim konstitutionstypgerechten Fasten allerdings durch die gezielte Gabe von Mineral- und Vitalstoffen fast völlig vermeiden können – ein von vielen Teilnehmern sehr geschätztes Detail.

Umdenken. Sehen Sie die unschönen Dellen nicht als Feind oder Gegner, der verbissen bekämpft werden muss, sondern als wertvolle Hilfe und auf Hinweis auf etwas, was in Ihrem Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist und ihm zu schaffen macht. Lehnen Sie die betroffenen Körperpartien nicht ab. Gegen Ihren Körper zu arbeiten oder ihn verantwortlich zu machen für Symptome, die Sie verursacht haben, ist ein sinnloses Unterfangen. Helfen Sie Ihrem Körper stattdessen. Seien Sie sich bewusst, dass SIE in Ihrem Körper diese Degenerierung/ Störung verursacht haben und bringen Sie sie liebevoll mit den entsprechenden Maßnahmen wieder in Gleichgewicht und Harmonie.

Warum nun aber fasten bei Cellulitis? Was bringt das?
Ganz einfach: Die im Bindegewebe gespeicherten Gifte wie Medikamentenrückstände, Zahngifte, Umweltgifte, aber auch Wassereinlagerungen und Salze werden abgebaut und abtransportiert (dazu ist es wichtig, dass Sie trinken, trinken und nochmals trinken. Gleichzeitig wird der Übersäuerung des Körpers sehr effektiv zu Leibe gerückt. Dem Körper wird Zeit, Muße und Gelegenheit gegeben, auch und gerade im Bindegewebe Gespeichertes zu entsorgen, (wie ein treuer Büroangestellter, der eine Woche lang keine neue Arbeit aufgebrummt bekommt, sondern mal in Ruhe alle alten Dossiers aufarbeiten und seinen Schreibtisch aufräumen darf!).

Wechselduschen, Massagen, Baden im Salzwasser, Bürsten und Bewegung regen nicht nur die Durchblutung an und helfen dem Körper bei dieser Reinigungsarbeit sondern – tun auch noch gut und machen Spaß!

Wichtig ist aber zu wissen, dass all diese Maßnahmen nur greifen, sofern das eigentliche Problem von der Wurzel her- also von innen! – angegangen wird.

Und das ist genau das, was wir in diesem Seminar gemeinsam tun werden!

Sollten Sie, aus welchen Gründen auch immer, keine Möglichkeit haben am intensiven Anti-Cellulitis-Fasten-Seminar teilzunehmen, aber trotzdem zu Hause etwas für Ihr Bindegewebe, Ihre Haut und zur Entschlackung Ihres Körpers tun wollen, so haben Sie die Möglichkeit Tipps und Informationen direkt vom Ernährungs-Coach anzufordern

 

Bitte geben Sie bei Anfragen zum Fasten oder Fastenwandern eine gültige E-mail an, da alle Anfragen persönlich per e-mail beantwortet werden.


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