Obstfasten oder Früchtefasten – eine süße Alternative?!

Früchtefasten, Wandern und Fastenwandern mit Früchten!
Fasten Sie ihrem Konstitutionstyp entsprechend

Bei Obstfasten bzw. Früchtefasten und Fastenwandern muss nicht komplett auf Nahrung verzichtet werden, sondern es dürfen bis zu fünfmal täglich gewisse Mengen Obst zu sich genommen werden. Die Vorteile im Vergleich zu unserer sonstigen Ernährung liegen auf der Hand: Der Körper wird massiv entlastet, die Verdauung vereinfacht, denn Obst ist leicht verdaulich, enthält viele Ballaststoffe und passiert somit den Darmtrakt relativ schnell, durch das Obst tankt man reichlich Vitamine, Leber und sonstige Organe werden entlastet, Stoffwechselschlacken können in gewissen Maße entsorgt werden und die Flüssigkeitsaufnahme ist auch bei notorischen Nichttrinkern ohne große Anstrengung gesichert, da Obst viel Wasser enthält.
Ein angenehmes Gefühl der Leichtigkeit stellt sich ein. Das Körpergewicht wird reduziert, das Selbstbewusstsein gestärkt, die Gier auf Ungesundes lässt normalerweise nach (Ausnahmen bestätigen die Regel…) und eine erhöhte Vitalität ohne die sonst so gefürchteten Fastenkrisen macht sich bemerkbar. Zudem wirken Früchte im Körper reinigend, im Gegensatz zum Gemüse, das aufbauend wirkt.

Eine rundum tolle Sache also? Das 
Früchtefasten müsse somit eine ideale Fastenkur für Körper und Seele sein, sollte man meinen. Warum hört man dennoch so oft kritische oder abfällige Stimmen dazu bis hin zu Behauptungen, es handele sich um „Etikettenschwindel“ oder Selbstbetrug?

Ehrlicherweise muss man sagen, und sollte sich auch als Obstfaster darüber im Klaren sein, dass es sich nicht um echtes Fasten handelt, denn beim Fasten wird ja nichts gegessen, was beim sogenannten Obstfasten definitiv nicht der Fall ist.
Es wird gegessen, wenn auch nur Obst, der 
Darm wird nicht wirklich entleert und ruhiggestellt. Zudem wird der bei uns fast allen vorhandenen Übersäuerung nicht wirklich entgegengewirkt, denn Obst kann sehr sauer sein, eventuelle Allergieauslöser bleiben unentdeckt, denn Allergene werden ja munter weiterkonsumiert.
Besonders schwer fallen diese Nachteile in die Waagschale bei Menschen, die Obstfasten mit Obstschlemmen verwechseln und meinen, der Sinn läge darin möglichst große Obstmengen in sich hineinzustopfen, weil Obst ja so viel gesünder ist, als das was man sonst immer so isst. Und wenn man dann in einem normalen Hotel „fastet“ mit einem opulenten Früchtebuffet bei Frühstück, kann man leicht in diesen Irrtum verfallen…
Auch wurde der Begriff 
Obstfasten natürlich nicht nur in den Begriff Früchtefasten umgeändert, weil es sich netter und weniger antiquiert anhört, sondern weil man so sogar auch noch Gemüse (also Feldfrüchte) konsumieren darf und die Palette des Erlaubten damit noch wieder ganz gehörig erweitert wird und sich schon fast wieder dem normalen Essen oder zumindest einer „normalen“ Diät annähert. Gerade vom Heilfasten ist man damit also meilenweit entfernt.

Schade, also ist das Ganze doch nichts und da man sich zum wirklichen Fasten nicht durchringen kann, macht man lieber so weiter wie bisher?

Genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Warum dogmatische Grundsatzdiskussionen führen, wenn die Wahrheit wie so oft in der Mitte liegt oder das, was für den einen in dem Moment das einzig Wahre ist, für den anderen (noch?) nicht machbar ist?
Zum Glück sind wir nicht alle gleich. Wir leben nicht alle in der gleichen Lebenssituation, haben nicht alle die gleiche Weltanschauung, die gleiche Vergangenheit, die gleiche Lebensaufgabe und die gleiche Körperkonstitution, sind nicht alle in derselben Lebensphase und haben nicht alle die gleichen Stärken und Schwächen, wozu auch Ängste und Bedenken gehören.
Obstfasten kann eine durchaus gute und sinnvolle Alternative sein für Menschen, die zum ersten Mal fasten und Bedenken haben, ob ihr Körper wirklich eine ganze Woche ohne Nahrung auskommen kann. Es reicht, sich die Kommentare einer mit 
Fasten unerfahrenen Umgebung anhören zu müssen, um daran ernstliche Zweifel zu hegen! Warum also nicht mal mit einer Früchtewoche den Einstieg wagen und dann hinterher im normalen Alltag davon die Gewohnheit eines Obsttages als Entlastungstag pro Woche beibehalten? Allein dies kann schon viel zum Guten verändern und dem Körper eine wirkliche Hilfe sein sowie den Obstfaster zur Wiederholung ermutigen.

Dann gibt es noch die Menschen, die gar kein Gewicht verlieren wollen oder brauchen und die es nicht einsehen warum sie ihre Kalorienzufuhr auf Null reduzieren sollen. Sie sehen ihre 
Früchtekur als Fitness-Urlaub, verbunden mit viel Aufenthalt in der Natur, sanften Bewegungsübungen und Wandern in angenehmer Gesellschaft. Auch reicht so ein partielles Fasten oftmals schon aus, um mit schlechten Gewohnheiten (zuviel Salz, Kaffee, Alkohol, Zucker) zu brechen und eine Ernährungsumstellung einzuleiten.

Auch Menschen, die mit Essstörungen zu tun hatten oder haben, sind mit einer Obstdiätwoche (denn nichts anderes ist Obstfasten ja eigentlich) oft besser bedient: Der Heißhunger, der sich oft einstellt bei ungeübten Fastern ohne spirituellen Hintergrund, die das Fasten wirklich als Nahrungsentzug, also als Verzicht auf etwas, empfinden, bleibt aus bzw. ihm kann ein Schnippchen geschlagen werden. Statt schwach zu werden und abzubrechen, isst man im Schneckentempo halt noch mal einen Apfel oder auch zwei, an denen man so lange herumkaut bis man findet, dass Fasten wirklich eine gute Sache ist, da man nicht so viel Zeit mit Essen verschwenden muss…J Was das für den inneren Schweinehund bedeutet und wie es das Selbstwertgefühl und den Ausbruch aus der Opfermentalität ermöglicht, ist von unschätzbarem Wert.

Auch das ebenso wie „richtiges“ Fasten das Früchtefasten fasten fast immer in Verbindung mit Wandern angeboten wird, ist ein enormer Pluspunkt. Die Bewegung an frischer Luft hebt nicht nur die Stimmung und baute Stresshormone ab, sondern, senkt auch überhöhten Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel und stärkt das Immunsystem. Das Gruppenerlebnis unter kompetenter und individueller Begleitung trägt außerdem zu einem rundum gelungenen und in sich stimmigen Wohlfühl-Urlaub bei, der Lust auf Mehr macht. Und warum nicht auch mal auf ein vollständiges Fasten ganz ohne leckere, süße Obstmahlzeiten…?

Das FRÜCHTEFASTEN und Fastenwandern eignet sich unserer Erfahrung nach ideal für Menschen,

· die nicht unbedingt Gewicht verlieren, sondern in erster Linie Ihren Körper entgiften wollen

· die sich im Alltag – aufgrund welcher Umstände auch immer – eher vitaminarm ernähren (müssen)

· die immer Hunger haben oder zu haben meinen (die Unterscheidung zwischen Hunger und Appetit wird dann in der Fastenwoche deutlich!) und die nervös werden oder sich unwohl fühlen, wenn sie längere Zeit nichts zu essen bekommen

· die ihren Energiestoffwechsel nicht auf Null herunterfahren möchten

· die kauen und für Ihr Wohlbefinden von Zeit zu Zeit etwas »zwischen den Zähnen haben müssen«, statt nur Flüssigkeit oder Suppe zu sich zu nehmen

· die eine gute Verdauung haben und somit Obst und Rohkost allgemein gut vertragen (viele Menschen unserer Zivilisation sind es gar nicht mehr gewohnt Rohes zu verdauen!)

· die bei ausreichend Bewegung normalerweise essen können, ohne zuzunehmen

· und natürlich für (potentielle) Erstfaster, denen die Idee »gar nichts« zu essen unangenehm oder gar Angst macht und somit vom Fasten abschreckt /die die Angst vor dem totalen Verzicht auf Nahrungsaufnahme abschreckt

· »Zweitfaster«, die regelmäßig fasten und in diesem Jahr schon eine »normale« Fastenzeit hinter sich haben. 

 

Wenn Sie nicht wissen welcher  Konstitutionstyp Sie sind, bzw. welche Fastenart für Sie die Optimale können Sie sich an den Fastenleiter wenden, der den Fragebogen auswertet, mit Ihnen bespricht und auch Ernährungsratschläge für die alltägliche Ernährung nach dem Fasten gibt.

 

 

Bitte geben Sie bei Anfragen zum Fasten oder Fastenwandern eine gültige E-mail an, da alle Anfragen persönlich per e-mail beantwortet werden.

 

 


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